Liedtexte

In einen Harung

1. In einen Harung, jung und schlank,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
der auf dem Meeresgrunde schwamm,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
verliebte sich, o Wunder,
’ne olle Flunder, ’ne olle Flunder,
verliebte sich, o Wunder,
’ne olle Flunder.

2. Der Harung sprach: Du bist verrückt,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
du bist mir viel zu plattgedrückt,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
rutsch mir den Buckel runter,
du olle Flunder, du olle Flunder,
rutsch mir den Buckel runter,
du olle Flunder.

3. Da stieß die Flunder auf den Grund,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
wo sie ’nen goldnen Rubel fund,
zwo, drei, vier, ss-ta-ta, ti-ra-la-la,
ein Goldstück von zehn Rubel,
o welch ein Jubel, o welch ein Jubel,
ein Goldstück von zehn Rubel,
o welch ein Jubel

Das Wandern ist des Müllers Lust

1. Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern!
Das muss ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern, Wandern
das Wandern, das Wandern.

2. Vom Wasser haben wir’s gelernt,
vom Wasser!
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
das Wasser, Wasser,
das Wasser, das Wasser.

3. Das sehn wir auch den Rädern ab,
den Rädern!
Die gar nicht gerne stille stehn,
die sich mein Tag nicht müde drehn,
die Räder, Räder,
die Räder, die Räder.

4. Die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine!
Sie tanzen mit den muntern Reihn
und wollen gar noch schneller sein,
die Steine, Steine,
die Steine, die Steine.

5. O Wandern, Wandern, meine Lust,
o Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
lasst mich in Frieden weiterziehn
und wandern, wandern
und wandern und wandern.

Wenn alle Brünnlein fließen

1. Wenn alle Brünnlein fließen,
so muss man trinken;
wenn ich mein Lieb nicht rufen darf,
tu ich ihm winken,
wenn ich mein Lieb nicht rufen darf,
ja, ja, nicht rufen darf,
tu ich ihm winken.

2. Ja winken mit den Augen
und treten mit dem Fuß;
's ist eine in der Stuben,
die mein werden muss,
's ist eine in der Stuben,
ja, ja, der Stuben,
die mein werden muss.

3. Warum sollt sie's nicht werden,
ich seh sie ja so gern,
sie hat zwei blaue Äugelein,
die glänzen wie die Stern,
sie hat zwei blaue Äugelein,
ja, ja, zwei Äugelein,
die glänzen wie die Stern.

4. Sie hat zwei rote Wängelein,
sind roter als der Wein;
ein solches Mädel find't man nicht
wohl unterm Sonnenschein,
ein solches Mädel find't man nicht,
ja, ja, find't man nicht
wohl unterm Sonnenschein.

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